Beiträge vom: January, 2009

Autor: Steffi

Drei Viertel aller Menschen sind zumindest einmal im Leben von einer länger dauernden Schmerzphase im Rücken betroffen. Gezielte Vorbeugung kann helfen und viele Übungen lassen sich in den Alltag einbauen, ohne großen Aufwand.

Training flickr ©judepics

Training flickr ©judepics

Dem Rücken kann man schon im Bett vor dem Aufstehen Gutes tun, indem man z.B. in Rückenlage beide Beine aufstellt und seine Beine  etwas nach links und rechts kippt, um so das Wasser aus der Bandscheibe rauszubringen.”

Beim Zähneputzen kann man gleich weitermachen, stellen sie sich abwechselnd auf ein Bein, dass stärkt den Rücken und schult das Gleichgewichstempfinden.

Viele Menschen verbringen den Großteil des Tages in sitzender auf der Arbeit. Das ist Gift für die Bandscheibe und meist Auslöser  für endlose Muskelverspannungen im Schulter- und Rückenbereich. Stellen sie sich vor sie wären eine Marionette und strecken sich ganz lang aus und „Pflücken Äpfel von den Bäumen, auch diese Übung lockert die Bandscheibe und die Wirbelsäule.

Ganz wichtig ist natürlich auch die richtige Sitzhaltung: “Breite Schulterhaltung, an jemanden denken der Präsenz zeigen muss”, das entlastet den Rücken, während der sitzenden Zeit.

Schuhe mit hohem Absatz sind nicht nur nett anzusehen, sie trainieren auch die Bauchmuskeln. Wenn man die Bauchmuskeln anspannt, ist der Druck auf der Lendenwirbelsäule geringer.
Auch beim Einkaufen, kann man was für einen starken Rücken tun.

Das Prinzip basiert auf Zug und Druck, man schiebt den Einkaufswagen und drückt ganz sanft mit beiden Händen nach unten. So kann man das Bauchmuskeltraining in den Alltag intergieren und den Rücken entlasten.

Mit einer Übung im Bett hat der Tag begonnen, und mit einer Übung im Bett sollte er auch enden z.B. jene, mit der sie den Tag auch begonnen haben.    [...mehr]


Autor: Steffi

Es mag lästig erscheinen, sich, bevor man endlich loslegen darf, mit sinnlos anmutenden Übungen schon vor dem eigentlichen Sport auszupowern.

Aufwärmen flickr ©mikebaird

Aufwärmen flickr ©mikebaird


Doch Aufwärmübungen sind elementar wichtig vor jeder sportlichen Betätigung. Freizeitsportler lassen dies häufig außer Acht und riskieren damit ihre Gesundheit. Ein Profi würde darüber nur den Kopf schütteln.

Ziel einer Erwärmung ist es, die Körperkerntemperatur zu erhöhen und damit seinen Organismus auf die bevorstehende Leistung einzustimmen. “Kalt” sind wir zwar auch in der Lage, schnell Leistung zu bringen, aber in der Regel handelt es sich dabei nur um ein kurzes “Aufglühen”. Eine konstante Leistung ist ohne Erwärmung nicht wirklich möglich.

Die Erhöhung der Kerntemperatur hat zur Folge, dass die muskulären Funktionen wesentlich effektiver agieren, chemische Prozesse in unserem Stoffwechsel schneller ablaufen und der Körper sich auf einen dauerhafte Leistungsabgabe einstellen kann.

Am wichtigsten ist jedoch, dass sich Muskulatur, Gelenke und Sehnen auf die bevorstehende Belastung einstellen können. So kann zum Beispiel das Knorpelgewebe in unseren Gelenken bis zu 30% mehr Flüssigkeit aufnehmen und wird dadurch ungemein belastbarer. Nur durch eine effektive Erwärmung lassen sich Muskel- und Bänderverletzungen sowie eine übersteigerte Abnutzung des Knorpelgewebes vermeiden.    [...mehr]