» Gymnastik

Autor: Steffi

Ein Thera Band stellt wohl das kleinste Fitness-Studio der Welt dar und ist dennoch eines der Effektivsten. Nur mit einem Band  können so ziemlich alle Muskelgruppen trainiert werden ohne dass dafür das Haus verlassen und monatlich Geld auszugeben werden muss. So trainiert es sich gleich doppelt schön.

Frau mit Muskeln  ~ggvic~ ©Flickr

Ein Thera Band, früher auch als Latex- oder Gymnastikband bezeichnet, ist ein elastisches Band, welches zumeist in der Physiotherapie, aber auch im Fitness-Bereich eingesetzt wird. Thera Bänder, nach der gleichnamigen Firma benannt, werden mittlerweile als Synonym aller Latexbänder benutzt. Ein Thera Band ist recht dünn und ist zwischen 1 und 3 Metern lang, die unterschiedlichen Farben des Thera Bands stehen für die unterschiedlichen Stärken, so dass sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene das jeweils für sich richtige Band verwenden können.

Thera Band – Training für den gesamten Körper

Wer Abnehmen möchte, der kommt in den meisten Fällen allein mit einer Ernährungsumstellung nicht weit, besonders wenn es sich nicht nur um 3 oder 4 Kilo handelt, sondern es um einen zweistelligen Bereich geht. Wer nur abnimmt, ohne den Körper gleichzeitig zu trainieren, der wird mit einer erschlafften Haut leben müssen.     [...mehr]


Autor: Jana und Julia

Es hört sich einfach an: Die Wii Fit und das Balance Board anschließen und schon kann es losgehen mit dem individuellen Home-Training. Doch hält die Spielekonsole wirklich das, was sich viele Käufer davon versprechen - sich mit Spaß fit halten und sich das Abquälen draußen oder im Fitnessstudio zu ersparen?
WiiFit © Flickr / Chika
Die Konsole bietet über 40 Übungen aus verschiedenen Trainingsgebieten, wie beispielsweise Muskel-, Yoga-, Balance- und Aerobicübungen. Außerdem kann man seinen BMI (Body Mass Index) bestimmen und seine Fitness-Fortschritte prüfen und festhalten. Wer also keine Lust mehr hat sich beim Laufen oder Radfahren abzumühen, der kann sich in den eigenen 4 Wänden an die einzelnen Übungen heran wagen. Von Step über Snowboarden bis hin zum Boxen scheint hier für jeden etwas dabei zu sein. Mit dieser Vielzahl an Übungen verspricht das Gerät eine Verbesserung des Gleichgewichts, der Haltung und vor allem Spaß.

Aber es macht auch „einfach nur Spaß“. Sicher, man bewegt sich, aber mal ehrlich: es ersetzt nicht das Ausdauertraining oder Fitnessübungen. Was es allerdings bringt, ist die Motivation sich spielerisch zu Bewegen. Die Hemmschwelle für viele, die nie richtig Sport betrieben haben oder sich über Jahre ein paar Kilos zu viel angefuttert haben, ist oft groß. Auch Kinder haben im Zeitalter von TV und PC oft verlernt, dass Bewegung kein Muss ist sondern, dass es Spaß machen kann und auch sollte.    [...mehr]


Autor: Jana und Julia

Ob Rot, Gelb oder Blau – wer kennt den Gymnastikball nicht? Aus farbigem elastischen Kunststoffmaterial ist er aus keinem Fitnessraum mehr wegzudenken. Auch bekannt unter dem Namen Pezziball eignet er sich nicht nur zum Sporttraining sondern bietet obendrein noch einen rückenschonenden Ersatz für den Bürostuhl am Schreibtisch.

Gymnastikball © Flickr/DrJimiGlide

Seinen Ursprung hat der Pezziball 1950 in Italien, wo er von der Firma Ledragomme entwickelt und hergestellt wird. Heute erfreut er sich nicht nur bei Kindern und Jugendlichen beim Sportunterricht großer Beliebtheit, sondern ist ebenfalls regelmäßiger Bestandteil in Fitnessstudios und im Turnunterricht. Klassische Übungen bekommen durch das zusätzliche Hilfsmittel einen spielerischen Charakter und tragen zu einem abwechslungsreichen und ansprechenden Training bei. Ideal eignet sich der Ball um Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zu trainieren und Knochen, Gelenke und Wirbelsäule zu stabilisieren, sowie abgeschwächte Muskulatur wieder aufzubauen. Neben zahlreichen Übungen zur Kräftigung und Dehnung wird außerdem die Balance und der Gleichgewichtssinn geschult, was sich positiv auf die Körperhaltung ausübt.

Der Gymnastikball wird optimalerweise an die jeweilige Körpergröße angepasst und ausgewählt. Eine weitere Möglichkeit der Nutzung bietet der Pezziball als Sitzball.    [...mehr]


Autor: Jana und Julia

Aqua-Fitness ist ein Ganzkörpertraining was speziell im Wasser durchgeführt wird. Es kann sowohl im flachen als auch im tiefen Wasser durchgeführt werden. Die klassische Wassergymnastik wurde um ein vielfältiges Angebot erweitert und schafft nun auch ein umfangreiches Leistungsangebot für Männer und Frauen jeder Altersgruppe. Heute finden wir anspruchsvolle und effektive Fitness-Kurse, wie beispielsweise Aqua-Jogging, -Cycling, -Boxing usw. Die Varianten scheinen nahezu unbegrenzt und können mühelos bei den bekannten Studio-Sportangeboten wie Aerobic & Co. mithalten.

Aqua-Fitness © Flickr/visualpanic

Aqua-Fitness kann sowohl mit als auch ohne Gerät betrieben werden. Hier unterscheidet man zwischen Auftriebsgeräten wie Jogging-Gürtel oder Poolnudeln, die das Schwebegefühl des Trainierenden im Wasser verbessern und Widerstandsgeräte wie z. B. Scheiben oder Schwimmbretter, die das Trainieren durch den zusätzlichen Widerstand im Wasser verstärken. Die Auswahl an Geräte ist hierbei so vielfältig wie die Aqua-Fitness-Übungen selber.    [...mehr]


Autor: Johanna

Der Alltag ist heutzutage vorallem von Zeitmangel und Stress geprägt. Man hetzt von einem Meeting ins nächste, zu Hause fällt man erschöpft aufs Sofa, wenn überhaupt noch Zeit für ein Workout bleibt, wird dieses schnellst möglich durchgezogen, um das schlechte Gewissen zu erleichtern. Dabei lohnt es sich einmal einen Gang zurückzuschalten, z. B. bei Slow Motion Fitness.

Perfelkt geformte Beine dank Slow Motion Fitness ©Flickr/apesaraSlow Motion Fitness bezeichnet ein extrem langsam durchgeführtes Training mit dem Ziel die Muskulatur effektiv zu kräftigen. Es ist nämlich inzwischen wissenschaftlich bestätigt, dass langsame und kontrolliert durchgeführten Bewegungen die Muskeln deutlich effektiver und intensiver stärken, als kurze ruckartige Anstrengung. Bei besonders langsamem Training werden nämlich deutlich mehr einzelne Muskelfasern beansprucht.

Die so trainierten Muskeln bewirken eine Kräftigung des ganzen Körpers, mehr Körperspannung, strafferes Bindegewebe und damit weniger Cellulite. Außerdem können Rückenschmerzen oder Verspannungen ausgeglichen und verhindert werden. Zudem hilft eine größere Muskelmasse langfristig dabei abzunehmen, da jedes Kilogramm Muskelmasse den Grundumsatz um 100 kcal erhöht.

Slow Motion Fitness kann man auch entspannt und einfach zu Hause durchführen. Dabei am besten einfach die Übungen beibehalten, die man ansonsten auch als Muskel-Workout durchführt, diese aber einfach viel langsamer betreiben. Jede Übung sollte 60 bis 90 Sekunden lang durchgeführt werden.

Das bedeutet zum Beispiel, dass man bei einer Kniebeuge 45 Sekunden lang beugt und 45 Sekunden lang wieder aufrichtet. Die Übung sollte man idealerweise 15 mal wiederholen. Für mehr Entspannung bietet es sich an, dazu etwas ruhige Musik zu hören.    [...mehr]


Autor: Johanna

Yoga und Pilates sind derzeit die beliebtesten Sportarten im Bereich Frauenfitness. Viele suchen im Yoga die perfekte Entspannung, Ruhe und Meditation. Pilates dagegen wird immer beliebter, weil man mit diesem Workout Muskeln effektiv trainieren und den ganzen Körper straffen kann. Was liegt daher näher, als die beiden Trainingsmethoden zu kombinieren, zu Yogilates.

Yogilates für mehr Kraft und Ruhe ©Flickr/adria.richards

Yogilates, das auch unter dem Namen Yoga-Pilates bekannt ist, wurde 1997 von Yoga- und Pilatestrainer Jonathan Uria entwickelt. Hierbei werden Übungen des klassichen Hatha Yoga mit Teilen aus dem Pilates-Training verknüpft, wodurch ein völlig neues fließendes Übungskonzept entsteht, das Körper und Geist gleichermaßen herausfordert und ins Gleichgewicht bringt.

Der Grundgedanke ist, dass beim Yoga-Workout der Schwerpunkt eher auf der emotionalen Balance, dem meditativen Gleichgewicht liegt. Das Training verschiedener Muskelgruppen ist hier zwar Bestandteil des Trainings, jedoch nicht Schwerpunkt. Beim Pilates dagegen sind die Übungen so konzeptioniert, das gezielt mehrere Muskeln gekräftigt und gestärkt werden. Yoga zielt also mehr auf die seelische Stärke, Pilates auf den körperliche Kraft. Die Kombination der beiden Sportarten ist somit ideal, um sich einerseits zu entspannen und andererseits an einem flachen Bauch und straffem Po zu arbeiten.    [...mehr]


Autor: Steffi

Das Trampolin ist das perfekte Fitnessgerät für zu hause. Trampolinspringen ist das optimale Workout für den ganzen Körper und bringt dazu noch jede Menge Spaß! Hier ein paar Fitnessübungen und schon kann es losgehen!

Frau auf Trampolin © flickr / tanjila

Ausdauer und Muskelaufbau, Training der Sehne, der Bänder, des Knochenapparats – die Trainingseffekte beim Trampolin sind enorm. Dies resultiert aus der Stoßdämpferfunktion des Sprungtuchs, dem stetigen Wechsel von Belastung und Entlastung. Die Landung auf dem Sprungtuch wird abgefedert und schont so Muskeln und Gelenke.    [...mehr]


Autor: Steffi

Ein großes Ziel bei Fitnessübungen für Frauen ist meist die Po-Straffung. Sie wirkt der Orangenhaut vor und sorgt für einen Aufbau der Muskelmasse im Gesäß.

Einige Po-Übungen haben wir schon vorgestellt, jetzt soll es weiter gehen mit dem Workout. Für die Übung empfiehlt sich eine rutschfeste Matte, da einige Übungen sonst sehr schnell zu Verletzungen führen können.

straffer Po© flickr / DJ Solitaire

Zum einen kann man die Übung Kniebeugen intensivieren, indem man ein Theraband zu Hilfe nimmt. Das Band bietet einen gewissen Widerstand mit dem die Übung noch effektiver wird. Dazu stellt man sich mittig auf das Theraband, die Beine hüftbreit auseinander und zieht das Band hoch, während man die Knie beugt. Diese Übung wiederholt man fünf bis 15 Mal. die Kniebeugen werden auch auch zur Stärkung der Rückenmuskulatur angewandt.

Für die zweite Übung stellt man sich seitlich an eine Wand und stütz sich mit einer Hand ab. Die andere Hand in die Hüfte stemmen. Nun ganz leicht in die Knie gehen und das Außenbein seitlich anheben. Dabei die Zehen anziehen. Die Übung wiederum fünf bis 15 Mal wiederholen und dann die Seite wechseln.

Die dritte Übung, die mehr Kraft erfordert, ist der sogenannte Seitstütz. Hierzu legt man sich seitlich auf eine Matte und winkelt einen Arm an. Das Gewicht liegt auf der Außenrist des Fußes und dem abgewinkelten Arm, der andere Arm wird ebenfalls vor den Körper gestützt. Die Hüfte darf dabei nicht auf der Matte aufliegen. In dieser Position hebt man nun das obere Bein an, so dass sich möglichst eine Waagerechte bildet. Der Fuß wird dann vor dem Körper wieder aufgetippt.

Eine weitere Übung ist die Schulterbrücke. Sie gehört zu den vielen Standards innerhalb der gymnastischen Übungen. Hierzu legt man sich auf den Rücken. Die Arme liegen flach neben dem Körper, Handflächen nach unten. Nun werden die Beine angewinkelt und die Füße ca. 50cm vor dem Gesäß platziert. Becken nach oben. Aus dieser Stützposition heraus wird nun ein Bein ausgestreckt. Diese Übung ebenfalls mit dem anderen Bein mehrmals wiederholen.

Sagen sie der Orangenhaut den Kampf an.    [...mehr]