Eisklettern funktioniert im Grunde genommen wie normales Klettern an einer Felswand und stellt demnach auch ähnliche Ansprüche an Ausrüstung und Sicherheitsvorkehrungen. Das Besondere an diesem alpinen Sport ist aber eben der wortwörtlich eisige Wind, der einem hier um die Nase weht.
Denn beim Eisklettern geht es eben nicht eine zerklüftete Felswand hoch, sondern über Eiswände und an Eiszapfen vorbei. Besonders interessant wird es, wenn die sogenannte Eistour über gefrorene Wasserfälle oder ähnlich spektakuläre Naturgebilde führt. Wer etwas gegen Kälte und eine frostige Umgebung hat, wird sich in diesem Sport wohl kaum wohl fühlen. Wem jedoch einfaches Klettern nicht mehr ausreicht, dem bietet sich hier womöglich eine neue Herausforderung, die aber nicht ganz ungefährlich ist.
Kristallklare Aussichten genießen beim Eisklettern
Denn beim Eisklettern bewegt man sich über einen unberechenbaren Untergrund. Eis gibt es in verschiedensten Formen und jede verlangt aufgrund ihrer speziellen Struktur nach anderen Techniken und Hilfsmitteln. So gibt es auch bei dieser Sportart unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, die Spaß und Anspruch für Anfänger wie Fortgeschrittene bieten. Allgemein kann man jedoch festhalten, dass Eiswände naturgemäß vor allem an den Hängen und in Schluchten von Gletschern zu finden sind und dem Kletterer einen Neigungswinkel zwischen 40 und 90° präsentieren können. [...mehr]


